Die Peene-Landschaft Im äußersten Nordosten Deutschlands liegt das Großschutzgebiet »Peenetal-Landschaft«, in Vorpommern. Es umfasst eine Fläche von 45.000 Hektar. Die Peene erstreckt sich vom Kummerower See 104 Kilometer nordöstlich und mündet bei Anklam in den Peenestrom, welcher wiederum einen Teil des Mündungsdeltas der Oder bildet. Die Peene schneidet sich tief in die nördlichen Lehmplatten der Grundmoränenlandschaft ein. Um den Kummerower See entspringen die drei Quellflüsse der Peene: die Neukalener Peene, die wiederum durch die Teterower Peene gespeist wird, die Ostpeene, die ihren Zulauf von der Kittendorfer Peene erhält und schließlich die Westpeene, die in den Malchiner See mündet und über den Peenekanal in nördlicher Richtung mit dem Kummerower See verbunden ist. Von dort fließt die Peene bei Aalbude in Richtung Demmin und weiter in Richtung Anklam. 
Loitz aus der Luft Der Peenestrom ist ein Teil des Achterwassers, das die westliche Küste der Insel Usedom umspült. Die Peene ist einer der letzten unverbauten Flüsse Deutschlands. Durch die Artenvielfalt der Brutvögel, von denen 40 auf der Roten Liste stehen, wurde das Peenetal zum internationalen Vogelschutzgebiet erklärt. Besonders die »Neukalener Moorwiesen«, das »Gnevitzer Holz«, das Schwingetal und die »Peenewiesen bei Trantow« und die »Gützkower Peenewiesen«, das »Peenetalmoor« mit der Insel »Schadefähre« und das »Anklamer Stadtbruch« sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Kenner der Botanik finden hier seltene Pflanzen, unter anderem sind hier 12 Orchideenarten und andere Raritäten zu finden. Diese sieben Naturschutzgebiete erstrecken sich auf einer Fläche von 3.901 ha. 
Die Peene bei Aalbude am Kummerower See (01.09.2005 | Entnommen aus „Reiselust Peene“, www.reiselust-peene.de) |